Musik war in der Vergangenheit oft Ausdruck des Protests. Die Musik der Gegenwart jedoch, so behaupten manche, handle nur noch vom Verliebtsein, wilden Parties, oder vom Herzschmerz. Schön zum Mitsingen, aber ohne tieferen Sinn.
Früher war das anders. Louis Amstrong prangerte in seinem Song “(What Did I Do to Be So) Black and Blue” die Rassendiskriminierung an und die Rolling Stones riefen mit ”Street Fighting Man” in den 60ern zum Protest gegen den Vietnam-Krieg auf.
Aber hat die Musik von heute immer noch einen so hohen Stellenwert in Sachen Protest wie früher? Schaffen es “Wir sind Helden” und Jan Delay die Menschen auf die Straße zu bringen? Oder gehen die kritischen Songs im Meer der Herzschmerzlieder unter?
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