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	<title>Campusmagazin</title>
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	<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 12:51:53 +0000</pubDate>
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		<title>Und was kommt nach der h_da?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 21:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Katrin Berghöfer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Campus Darmstadt]]></category>

		<category><![CDATA[h_da]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Praktika, Volontariat, Arbeitsplatz oder der Weg in die Selbstst&#228;ndigkeit: Im Career Center wird dir geholfen.
Bald beenden die diesj&#228;hrigen Diplomanden-, Bachelor- und Masterabsolventen ihre Arbeiten und verlassen die Hochschule Darmstadt, um in die Berufswelt aufzubrechen. Dieser Lebensabschnitt ist f&#252;r die meisten Studierenden etwas ganz Neues. Oft haben sie keinerlei Erfahrungen mit Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespr&#228;chen oder der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/karriereleiter.jpg" rel="lightbox[2621]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2623" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/karriereleiter-150x150.jpg" alt="Die Karriereleiter hinauf" width="150" height="150" /></a>Ob Praktika, Volontariat, Arbeitsplatz oder der Weg in die Selbstst&#228;ndigkeit: Im Career Center wird dir geholfen.<span id="more-2621"></span></strong></p>
<p>Bald beenden die diesj&#228;hrigen Diplomanden-, Bachelor- und Masterabsolventen ihre Arbeiten und verlassen die Hochschule Darmstadt, um in die Berufswelt aufzubrechen. Dieser Lebensabschnitt ist f&#252;r die meisten Studierenden etwas ganz Neues. Oft haben sie keinerlei Erfahrungen mit Bewerbungsschreiben, Vorstellungsgespr&#228;chen oder der Kommunikation mit Firmen. Sie werden regelrecht ins kalte Wasser geworfen. Doch verzweifeln m&#252;ssen sie trotzdem nicht.</p>
<p>Helfen kann das Career Center. Wie der Name schon sagt, dreht sich hier alles um die Karriere der Studierenden nach dem Studium. Sebastian Everling, Leiter des Career Centers der Hochschule Darmstadt, erkl&#228;rt: „Wir wollen mit unserem Service die Studierenden auf den Arbeitsmarkt oder die Selbstst&#228;ndigkeit vorbereiten. Unsere Angebote sind kostenlos f&#252;r die Studierenden der h_da. An der Technischen Universit&#228;t gibt es so etwas gar nicht.“</p>
<p>Diesen Vorteil sollte man doch nutzen. Allerdings sei das Career Center, sagt Everling, noch nicht so bekannt und viele Hochsch&#252;ler w&#252;ssten gar nicht, dass solch ein Service existiert. J&#228;hrlich verlassen &#252;ber 1000 Absolventen die Hochschule. „Im M&#228;rz waren es knapp 70 Studierende, die mit dem Career Center in Kontakt getreten sind. Es muss sich einfach mehr herumsprechen, was wir eigentlich machen und das unser Service eine gute Unterst&#252;tzung f&#252;r den Weg in den Arbeitsmarkt ist“, sagt Sebastian Everling.</p>
<p>Dass es nicht immer einfach ist, einen Arbeitsplatz zu finden, wei&#223; wohl jeder. Kein Studiengang bietet die Garantie, eine Stelle im angestrebten Beruf zu finden. Waren fr&#252;her eher Betriebswirte gefragt, sind es heute die Techniker, die gute Chancen auf einen Arbeitsplatz direkt nach dem Studium haben. Laut Everling ist es aber nie vorhersagbar, welche Studieng&#228;nge bessere Berufschancen haben als andere, da es keine genauen Statistiken gebe. Vor allem durch die weltweite Wirtschaftskrise k&#246;nne man keine Angaben mehr machen.</p>
<p>„Eigeninitiative ist das A und O. Wenn man w&#228;hrend des Studiums sein Fach als Nebenjob ausf&#252;hrt, hat man bei dieser Firma schon mal einen Fu&#223; in der T&#252;r. Genauso ist es auch mit dem Berufspraktischen Semester oder als Werkstudent. Je mehr Kontakte man fr&#252;hzeitig kn&#252;pft, desto mehr Chancen hat man, einen Arbeitsplatz zu finden.“</p>
<p><strong>Wie hilft das Career Center?</strong></p>
<p><strong>Mit Infoveranstaltungen</strong>, in denen erkl&#228;rt wird, wie man sich richtig bewirbt und gute Kontakte kn&#252;pft. Es wird auch erl&#228;utert, was ein Arbeitgeber eigentlich von den Studierenden wissen will und was man selbst &#252;ber den Arbeitgeber wissen sollte. So kann man im Bewerbungsgespr&#228;ch souver&#228;n antworten.</p>
<p><strong>Mit Workshops</strong>, in denen man Tipps f&#252;r eine erfolgreiche Bewerbung bekommt. Sie gehen noch tiefer als die Infoveranstaltungen, da auch besprochen wird, wie man sich selbst am Besten vermarktet. Wie der Arbeitsmarkt f&#252;r Akademiker/innen eigentlich aussieht und wie Arbeitgeber ihre Arbeitnehmer aus den vielen Bewerbern aussuchen.</p>
<p><strong>Mit der Firmenkontaktmesse „Meet“</strong>, die j&#228;hrlich Ende Oktober an der Hochschule stattfindet. Personalsuchende Firmen aus ganz Deutschland bauen ihre Messest&#228;nde auf und geben den Studierenden die M&#246;glichkeit, sich vorzustellen und Kontakte zu kn&#252;pfen.</p>
<p><strong>Mit dem „JobPortal“</strong> auf der Internetseite des Career Centers. Unternehmen stellen ihre Jobangebote ein, als Bewerber kann man eine Jobsuche aufgeben. Hier findet man Praktikantenstellen, Volontariate, Werkstudentenpl&#228;tze und vieles mehr.</p>
<p><strong>Mit dem Gr&#252;nderstammtisch</strong>, bei dem verschiedenen Referenten ihren Erfahrungen schildern. Diese Veranstaltung ist sehr interessant f&#252;r diejenigen, die sich nach dem Studium selbstst&#228;ndig machen wollen.</p>
<p><strong>Mit Assessement-Center und Bewerbungstraining</strong>. Die Studierenden k&#246;nnen in Simulationen eines Bewerbungs- oder Teamgespr&#228;ches ihre Pers&#246;nlichkeits-, Sozial-, Methoden- und Unternehmerkompetenzen herausfinden und trainieren.</p>
<p>Die Termine f&#252;r die oben genannten Veranstaltungen kann man auf der Internetseite des Career Centers einsehen: <a href="http://www.h-da.de/career">www.h-da.de/career</a>.</p>
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		<title>Im (Online-)Olymp der G&#246;ttlichen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 16:27:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christina Schönfeld</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Klischee]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengänge]]></category>

		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>

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		<description><![CDATA[
BWLer, Informationswissenschaftler, Designer und Informatiker – sie alle mussten leiden. BWLer sind Snobs, Informationswissenschaftler unscheinbar, Designer oberfl&#228;chlich und Informatiker schrullige Nerds. 
Wir Online-Journalisten hingegen sind allen &#252;berlegen. 
Oder etwa doch nicht?
Online-Journalisten sind &#252;berheblich. Wir nehmen uns die Dreistigkeit heraus, &#252;ber andere Studieng&#228;nge herzuziehen. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur beleidigt, weil andere Studierende unser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2649" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/oj_vorurteile__-150x150.jpg" alt="Ein bisschen gr&#246;&#223;enwahnsinnig..." width="150" height="150" /><strong></strong></p>
<p><strong>BWLer, Informationswissenschaftler, Designer und Informatiker – sie alle mussten leiden. </strong><strong>BWLer sind Snobs, Informationswissenschaftler unscheinbar, Designer oberfl&#228;chlich und Informatiker schrullige Nerds. </strong></p>
<p><strong>Wir Online-Journalisten hingegen sind allen &#252;berlegen. </strong></p>
<p><strong>Oder etwa doch nicht?</strong><span id="more-2640"></span></p>
<p>Online-Journalisten sind &#252;berheblich. Wir nehmen uns die Dreistigkeit heraus, &#252;ber andere Studieng&#228;nge herzuziehen. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur beleidigt, weil andere Studierende unser Fach grunds&#228;tzlich nicht ernst nehmen. &#8220;Die Meisten k&#246;nnen sich gar nicht vorstellen, was genau wir machen und was f&#252;r F&#228;cher wir haben&#8221;, beschreibt Katharina. Lernen wir jemanden kennen und erz&#228;hlen, was wir studieren, zieht unser Gespr&#228;chspartner die Augenbrauen pl&#246;tzlich ironisch hoch: „Und? Bloggst du schon?“</p>
<p>Lassen wir den Zusatz „Online“ allerdings einfach weg, rei&#223;t so manch einer die Augen auf: „Oh, das wollte ich auch gerne machen.“<br />
Online-Journalismus hat scheinbar immer noch den Ruf, minderwertig zu sein. Dabei ist die Annahme, dass wir den ganzen Tag lang nur vor dem PC sitzen, v&#246;llig falsch. „Der Gro&#223;teil des Inhalts unseres Studiengangs befasst sich mit der allgemeinen Journalisten-Ausbildung“, so Professor Dr. Lorenz-Meyer. Und nein, wir sind nicht alle Blogger, die permanent wild auf ihre Tastatur eindreschen. Jan erinnert sich an den legend&#228;ren Ausruf in unserem Photoshop-Kurs: „Wo ist denn hier der Arbeitsplatz?“ So manch ein Computer-Begeisterter d&#252;rfte sich bei uns wohl die Haare einzeln ausrupfen&#8230;</p>
<p>Daf&#252;r sind wir Journalisten in der Regel &#228;u&#223;erst kommunikativ. Peinliche Gespr&#228;chspausen sind uns v&#246;llig fremd. Stattdessen setzen wir keinen Punkt und Komma und so wird der eine oder andere Gespr&#228;chspartner schon mal tot gequatscht. Frei nach dem Motto: Eure Meinung interessiert uns ohnehin nicht. Schlie&#223;lich sind wir die Meinungsmacher von Morgen.</p>
<p>Um uns etwas vom hohen Ross herunterzuholen, wirft man uns an den Kopf, dass wir nur an der h_da gelandet sind, weil wir es nicht in einen Publizistikstudiengang an der Uni oder an eine Journalistenschule geschafft haben. Das trifft unser Ego sehr hart. Aber es gibt einige, die sich bewusst f&#252;r die Hochschule entschieden haben. Hier lernen wir die Theorie, aus der Publizistik haupts&#228;chlich besteht, und das Praktische, das an einer Journalistenschule eingetrichtert wird. Mit einer Prise „Online“ nat&#252;rlich.</p>
<p>&#8220;Das Gute am unserem Studiengang ist, dass wir eine relativ kleine Gruppe sind“, findet Katharina und bezieht sich auf  circa 40 Kommilitonen pro Jahrgang. So k&#246;nne man sich auch mal in Ruhe mit dem Professor unterhalten, ohne dass 100 andere Studenten hinter einem mit den Hufen scharren.</p>
<p>Im 5. Semester teilen wir uns dann in zwei verfeindete Lager auf. Ein Teil strebt weiter den Beruf eines rasenden Reporters an, die anderen st&#252;rzen sich auf die von den meisten nicht allzu sehr gesch&#228;tzte PR. Und danach hoffen wir, f&#252;r unsere Arbeit tats&#228;chlich entlohnt zu werden, vielleicht f&#252;r den Spiegel oder DIE ZEIT schreiben zu d&#252;rfen und eines Tages dann den Pulitzer-Preis abzustauben.</p>
<p>Ein bisschen Gr&#246;&#223;enwahn wird ja noch erlaubt sein&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Hundertwasser macht das Leben bunter (Wohnen I)</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 12:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michaela Brehm</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[(Sub)Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Architektur]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gro&#223;e schwarze Lettern auf gelbem Grund verk&#252;nden stolz: Wissenschaftsstadt Darmstadt.
Was auf dem Ortsschild so nett klingt, hei&#223;t in der Praxis: Technische Universit&#228;t, staatliche Fachhochschule und evangelische Fachhochschule auf engstem Raum. Rund 30.500 Studenten m&#252;ssen sich um knappe Wohnfl&#228;che schlagen. Wer ein Dach &#252;ber dem Kopf hat, gibt es so schnell nicht her. Erst recht nicht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2294" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_1-150x150.jpg" alt="Waldspirale" width="150" height="150" /><strong>Gro&#223;e schwarze Lettern auf gelbem Grund verk&#252;nden stolz: Wissenschaftsstadt Darmstadt.<br />
Was auf dem Ortsschild so nett klingt, hei&#223;t in der Praxis: Technische Universit&#228;t, staatliche Fachhochschule und evangelische Fachhochschule auf engstem Raum. Rund 30.500 Studenten m&#252;ssen sich um knappe Wohnfl&#228;che schlagen. Wer ein Dach &#252;ber dem Kopf hat, gibt es so schnell nicht her. Erst recht nicht, wenn es mit feinstem Blattgold &#252;berzogen ist.</strong><span id="more-2276"></span></p>
<p>Stolz streckt die Waldspirale in Darmstadt ihr goldenes Ende in den Himmel. Der 25 Meter hohe Turm mit der Zwiebelkuppel ist der h&#246;chste Punkt des Hundertwasserhauses, das sich Meter f&#252;r Meter in die H&#246;he schraubt. Fast so, als ob sie gerade einer Kinderphantasie entsprungen sei, steht sie mitten im B&#252;rgerparkviertel. Mit  ihren bunten Farben und der auffallenden Form hebt sich die Waldspirale von umliegenden Wohnvierteln ab und zieht schon von Weitem alle Blicke auf sich.</p>
<p>Entworfen hat sie der &#246;sterreichischen K&#252;nstler Friedensreich Hundertwasser. Mit seiner ungew&#246;hnlichen Bauweise wollte er gegen die grauen, geradlinigen Einheitsbauten demonstrieren, die das Stra&#223;enbild der 50er und 60er Jahre beherrschten. Die Darmst&#228;dter Waldspirale war das letzte Bauprojekt des K&#252;nstlers,  bevor er im Jahr 2000 an Bord der Queen Elisabeth II starb.</p>
<p>Dort, wo sich die Waldspirale das zweite Mal in eine Rechtskurve wagt, wohnen Thommy und Bj&#246;rn. Das blaue Treppenhaus, indem es keine Ecken gibt, macht neugierig auf die Wohnung. Doch  die Erwartungen werden nicht erf&#252;llt. Der Blick hinter die T&#252;re verr&#228;t: eine ganz normale Studentenwohnung, mit Ecken und Kanten.</p>
<p><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_2.jpg" rel="lightbox[2276]"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2349" title="Sch&#246;ne Aussichten - der Blick vom Balkon" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_2-150x150.jpg" alt="Sch&#246;ne Aussichten - der Blick vom Balkon" width="150" height="150" /></a>„Ja, leider fehlt das Hundertwasser-Feeling hier ein bisschen, aber wenn ich vom Einkaufen komme, ist der Anblick immer wieder etwas Besonderes“, sagt  Thommy, der bereits seit eineinhalb Jahren in diesem begehbaren Kunstwerk wohnt. Einmalig ist auch der Ausblick von seinem Balkon: in der Mitte ein gr&#252;ner Garten und darum die bunten Farben der Waldspirale. Und selbst auf dem Dach ist Platz f&#252;r kleine B&#228;ume und B&#252;sche.</p>
<p>Hundertwasser wollte mit au&#223;ergew&#246;hnlicher Architektur die Freude am Wohnen zur&#252;ckbringen.  Ein Leben hinter grauen Betonfassaden in langweilig gestalteten H&#228;usern mache seiner Meinung nach  depressiv. Erst wenn die Architektur bunter und gewagter werde, kehre die Freude am Leben und Wohnen zur&#252;ck. Eine Philosophie, die sich auch in der Waldspirale in Darmstadt widerspiegelt.</p>
<p>Antatt eines einfarbigen Anstrichs, ziehen  sich hier Rot-, Braun- und Gelbt&#246;ne, wie Sedimentschichten im Erdreich &#252;ber die Fassade. „Die Waldspirale ist eben einzigartig und man kann immer ein bisschen damit angeben hier zu wohnen“, sagt der stolze Mieter und blickt aus dem Fenster.</p>
<p><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_3.jpg" rel="lightbox[2276]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2352" title="Viele Fenster - und keines gleicht dem anderen" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_3-150x150.jpg" alt="Viele Fenster - und keines gleicht dem anderen" width="150" height="150" /></a>„Die einen behaupten, die H&#228;user bestehen aus Mauern. Ich sage, die H&#228;user bestehen aus Fenstern“, schrieb Hundertwasser in seinem „Manifest &#252;ber die Fensterdiktatur“. Deshalb achtete er bei all seinen Bauwerken immer darauf, jedes Fenster ganz individuell zu gestalten.  Seiner Meinung nach m&#252;sse es jedem erlaubt sein, sich aus dem Fenster zu lehnen und die Fassade mit einem Pinsel zu bemalen, soweit seine Arme reichten. So k&#246;nne man schon von weitem erkennen, dass hier ein Individuum lebe.</p>
<p>Diesem Prinzip folgt auch die Waldspirale. Keines der Fenster gleicht sich in Form und Farbe. Eine wahre Herausforderung f&#252;r die Jalousiemonteure. Doch das st&#246;rt hier niemanden. Schon bevor nach zwei Jahren Bauzeit der letzte Handgriff getan war, waren alle 105 Wohnungen vermietet.</p>
<p>Thommy ist froh,  eine dieser Wohnungen in der Waldspirale sein Zuhause nennen zu d&#252;rfen.  Bei der Wohnungssuche ging es ihm wie allen anderen auch: frustrierende Massenbesichtigungen und viele Absagen. „Ich habe wirklich lange gesucht, die passende Wohnung aber nicht gefunden. Bis ich durch Zufall diese hier entdeckt habe“, sagt Thommy.</p>
<p>Sein Mitbewohner Bj&#246;rn ist erst vor zwei Monaten von Frankfurt hergezogen, um dem Stress der Gro&#223;stadt zu entkommen. Und tats&#228;chlich hat er hier seinen Ruhepol gefunden. „Das Leben hier ist wirklich total entspannt“, sagt der ehemalige Wahlfrankfurter. Locker seien auch die Nachbarn. „Gleich gegen&#252;ber wohnt eine wirklich nette Rentnerin. Sie hat sich nicht einmal beschwert, als sich mein Hund direkt vor ihren F&#252;&#223;en &#252;bergeben hat“, lacht Bj&#246;rn. Ganz „besonders“ seien auch die Bewohner aus dem ersten Stock, sagt Thommy. Selbst von der Zweideutigkeit seiner Aussage &#252;berrascht, schiebt er lachend nach: “Aber sie sind keine verr&#252;ckten Hippies oder so.“</p>
<p>Gut gelaunt und zufrieden scheinen hier also die meisten zu sein. Die M&#228;nner-WG aus dem dritten Stock, die Rentnerin von nebenan und die „Hippies“ von unten. Friedensreich Hundertwassers Konzept geht auf, zumindest  hier in Darmstadt.</p>
<ul>
<li><strong>Alle, die sich jetzt umschauen und feststellen m&#252;ssen, dass ihre Wohnung nicht mithalten kann, tr&#246;stet das Campusmagazin mit einem Bericht aus dem <a href="http://www.campusmagazin.de/dieburger-multikulti" target="_self">Dieburger Wohnheim Quartier56</a>.</strong></li>
</ul>

<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_1' title='das &quot;goldenen Ende&quot; der Waldspirale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_1-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_2' title='Schöne Aussichten - der Blick vom Balkon'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_2-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_3' title='Viele Fenster - und keines gleicht dem anderen'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_3-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_ausenansicht2' title='bunte Farben statt langweiligem Einheitsgrau'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_ausenansicht2-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_auayenansicht' title='schon von weitem erkennbar-die Waldspirale in Darmstadt'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_auayenansicht-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_auayenansicht4' title='Schicht für Schicht'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_auayenansicht4-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_fenster2' title='putziger Balkon'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_fenster2-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_fenster11' title='Fenster bis in den Himmel'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_fenster11-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_fenster3' title='ganz schön schräg'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_fenster3-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_gartenblick' title='Blick in den Garten'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_gartenblick-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/hundertwasser-macht-das-leben-bunter/hw_kuppel1' title='ein Hauch von 1001 Nacht'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/hw_kuppel1-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>

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		<title>Dieburger Multikulti (Wohnen II)</title>
		<link>http://www.campusmagazin.de/dieburger-multikulti</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 11:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Strothjohann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[(Sub)Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

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		<description><![CDATA[Fernando Picelli Vicentim ist 22 Jahre alt, kommt aus Sao Paulo, studiert in Darmstadt Elektrotechnik, wohnt aber in Dieburg. W&#228;hrend Wirtschafts-, Journalismus- und Media-Studenten t&#228;glich von Darmstadt nach Dieburg zum dortigen Campus der h-da pendeln, machen Fernando und seine Mitbewohner den umgekehrten Weg. 

Rund 30.500 Studenten konkurrieren um den knappen Darmst&#228;dter Wohnraum. Im Dieburger Quartier56 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernando Picelli Vicentim ist 22 Jahre alt, kommt aus Sao Paulo, studiert </strong><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/beachvolley1.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2604" title="beachvolley1" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/beachvolley1-150x150.jpg" alt="beachvolley1" width="150" height="150" /></a></strong><strong>in Darmstadt Elektrotechnik, </strong><strong>wohnt aber in Dieburg. W&#228;hrend Wirtschafts-, Journalismus- und Media-Studenten t&#228;glich von Darmstadt nach Dieburg zum dortigen Campus der h-da pendeln, machen Fernando und seine Mitbewohner den umgekehrten Weg. </strong></p>
<p><strong><span id="more-2596"></span></strong></p>
<p>Rund 30.500 Studenten konkurrieren um den knappen Darmst&#228;dter Wohnraum. Im Dieburger Quartier56 wohnen viele ausl&#228;ndische Studenten, weil sie in den Darmst&#228;dter Wohnheimen kein Zimmer bekommen haben.</p>
<p><strong>Von Sao Paulo nach Dieburg</strong><br />
Dort treffen sich  Franzosen und  Griechen, Argentinier und Briten, Italiener und viele von Fernandos brasilianischen Landsleuten, „es gibt sogar ein paar Deutsche“, sagt Thiago, Fernandos Mitbewohner lachend. In Sao Paulo ist sein Weg zur Uni genauso lang wie hier, aber wenigstens sei dort  – anders als in Dieburg - am Wohnort einiges los.</p>
<p>Das Quartier56  macht einen ordentlichen Eindruck, abgesehen vom &#252;blichen studentischen Schmuddel in K&#252;chen und B&#228;dern. Die Zimmer sind hell, es gibt eine Wiese mit Grillplatz, Gemeinschaftsk&#252;chen und B&#228;der auf jeder Etage. Die f&#252;nfstelligen Zimmernummern passen nicht so recht zum &#252;berschaubaren Geb&#228;ude und forcieren den sterilen Jugendherbergscharakter.</p>
<p>„Por favor não repare na bagunca“ -<a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/fernando_repariert_fernseher.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2601" title="Fernandos reparierter Fernseher" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/fernando_repariert_fernseher-150x150.jpg" alt="Fernandos reparierter Fernseher" width="150" height="150" /></a> beachte das Chaos nicht, bittet Fernando und &#246;ffnet sein Zimmer. Er hat die sp&#228;rliche Wohnheimeinrichtung um einige Sperrm&#252;llfunde erg&#228;nzt. Er findet erstaunlich, was die Dieburger alles wegwerfen. Tische, St&#252;hle und einen Fernseher mit DVD-Player hat er gesammelt. Den Fernseher hat der junge Elektrotechniker repariert und ins Wohnzimmer gestellt. Seine Schreibtischlampe hat einen neuen Schirm aus Alufolie.</p>
<p><strong>Fachsprache, Sechsmonats-Mietvertr&#228;ge und M&#252;lltrennung</strong><br />
Die Brasilianer sind Stipendiaten des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD). Um in das Programm aufgenommen zu werden, mussten sie ihre Uniklausuren und spezielle Eignungstests mit besten Ergebnissen bestehen. Trotzdem macht ihnen das Studium an der TU zu schaffen. Weniger fachlich als sprachlich.  Smalltalk auf Deutsch lernten sie deutlich schneller als technische Fachsprache. Die meisten Europ&#228;er im Wohnheim sind Erasmusstudenten.</p>
<p>Privat l&#228;uft es bei den <a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/gulhierme_fernando.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2603" title="Gulhierme Fernando" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/gulhierme_fernando-150x150.jpg" alt="Gulhierme Fernando" width="150" height="150" /></a>S&#252;damerikanern gut. „Wenn ich aus meinem Mietvertrag herausk&#228;me, k&#246;nnte ich bei Freunden in Darmstadt in eine WG ziehen“, sagt Fernando. Aber die Betreiber des Quartiers56 kennen das Dieburger Problem und lassen die Neuank&#246;mmlinge einen Sechs-Monatsvertrag unterzeichnen. Bei vielen Austauschstudenten endet der Mietvertrag zeitgleich mit dem Aufenthalt.<br />
„Jemand hat unseren M&#252;lleimer geklaut“, berichtet Guilherme gleichg&#252;ltig, als er Fernando in der K&#252;che trifft. An der Stelle, an der der Beh&#228;lter vorher stand, h&#228;ngen noch handschriftliche Anweisungen zur M&#252;lltrennung: „Bags, cans and other plastics in here.“  Die beiden essen einige Butterkekse mit Nutella und gehen zur Hochschule.</p>
<p><strong>Das hat Dieburg zu bieten</strong><br />
Hinter den maroden<a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/beachvolley.jpg" rel="lightbox[2596]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2600" title="Beachvolleyball in Dieburg" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/07/beachvolley-150x150.jpg" alt="Beachvolleyball in Dieburg" width="150" height="150" /></a> Wohnheimblocks des Dieburger Campus verbirgt sich eine Welt, die den Pendlern unbekannt ist: Eine gro&#223;z&#252;gige Sportanlage mit Fu&#223;ballplatz, Laufbahnen, einem kleinen Fitnessraum und einem Beachvolleyballfeld. Fernando und Thiago treffen sich mit zwei Italienern, zwei Franzosen, zwei weiteren Brasilianern und einem Griechen zum abendlichen Sport.</p>
<p>Multikulti in Dieburg! Und all die Darmst&#228;dter Pendler, die sich &#252;ber das langweilige Dieburg beschweren, haben keine Ahnung davon. Dabei w&#252;rde der Dialog allen guttun.</p>
<ul>
<li><strong>Als Kontrast zum Quartier56 zeigt das Campusmagazin, wie es sich anf&#252;hlt unter einem <a href="hundertwasser-macht-das-leben-bunter" target="_self">vergoldetem Dach zu residieren</a>.</strong></li>
</ul>
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		<title>Ab ins Ausland  – mit einem Stipendium</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Yvonne Raßbach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

		<category><![CDATA[Ausland]]></category>

		<category><![CDATA[Förderung]]></category>

		<category><![CDATA[Stipendium]]></category>

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		<description><![CDATA[Die innere Stimme der Studierenden sagt „Ja!“ zu einem Auslandsaufenthalt, w&#228;hrend der Geldbeutel eher schlapp macht. Aber Studenten m&#252;ssen nicht wegen der Finanzen auf die Auslandserfahrung  verzichten: Es gibt F&#246;rderungen.
Jedes Jahr wagen sich zahlreiche Studierende der Hochschule Darmstadt ins Ausland, um sich dort f&#252;r ein Semester einzuschreiben oder ein Praktikum zu absolvieren. Circa 100 von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die innere Stimme der Studierenden sagt „Ja!“ zu einem Auslandsaufenthalt, w&#228;hrend der Geldbeutel eher schlapp macht. Aber Studenten m&#252;ssen nicht wegen der Finanzen auf die Auslandserfahrung  verzichten: Es gibt F&#246;rderungen.</strong></p>
<p><strong><span id="more-2567"></span></strong>Jedes Jahr wagen sich zahlreiche Studierende der Hochschule Darmstadt ins Ausland, um sich dort f&#252;r ein Semester einzuschreiben oder ein Praktikum zu absolvieren. Circa 100 von ihnen beantragen F&#246;rderungen von der Hochschule. Betreut werden die Studenten der h-da in Sachen Stipendien vom Referat Internationalisierung.</p>
<p>M&#246;chte ein Student an einer Partnerhochschule mit ERASMUS-Kooperation studieren, zum Beispiel in Schweden, so kann er 200 Euro im Monat erhalten. Bei einem Praktikum sogar 400 Euro. ERASMUS ist ein F&#246;rderprogramm der EU f&#252;r das Studieren im europ&#228;ischen Ausland. Die F&#246;rderung ist unabh&#228;ngig vom Einkommen der Eltern, so Lucia Koch, Leiterin des Referats Internationalisierung der h_da. Der jeweilige Fachbereich entscheidet, wer ein Stipendium bekommt.  Dies h&#228;ngt von der Studienleistung des Bewerbers ab. „Es gibt viel mehr M&#246;glichkeiten als genutzt werden“, sagt Lucia Koch.<br />
<strong><br />
Ins Ausland trotz Bachelor?<br />
</strong><strong><br />
</strong>Manche Studenten meinen nicht ins Ausland gehen  zu k&#246;nnen, weil der Bachelor zeitlich so straff organisiert ist. Doch es gibt durchaus Partnerhochschulen, die das Studienangebot und die gleichen F&#228;cher abdecken. Diese Informationen finden die Studenten im Internet direkt auf der Homepage der einzelnen Partnerhochschulen. Ein Auslandsemester an einer Hochschule kann angerechnet werden.</p>
<p>Andere Studenten nutzen das im Bachelor integrierte zw&#246;lfw&#246;chige Praxissemester in einem  ausl&#228;ndischen Unternehmen, um Erfahrungen zu sammeln. Selbst die Abschlussarbeit des Bachelors k&#246;nnen Studenten im Ausland schreiben.</p>
<p><strong>Auslandserfahrungen erh&#246;hen sp&#228;ter die Chancen auf dem Arbeitsmarkt</strong></p>
<p>Wichtig ist, dass man sich rechtzeitig um einen Platz k&#252;mmert. Der erste Ansprechpartner ist der oder die Auslandsbeauftragte des Fachbereichs oder Studiengangs. Hier erfahren Interessierte, ob die Studienleistungen der ausgew&#228;hlten <img src="file:///C:/DOKUME~1/Hike/LOKALE~1/Temp/moz-screenshot.jpg" alt="" />Partnerhochschule anerkannt werden.</p>
<p>Die h_da unterh&#228;lt Beziehungen zu mehr als 100 Hochschulen im In- und Ausland. Der Antrag sollte fr&#252;hzeitig bei der Hochschule im Ausland gestellt werden, denn die Fristen sind unterschiedlich lang. Sie k&#246;nnen in Europa drei Monate oder jenseits des Atlantiks im extremen Fall bis zu 14 Monate betragen.</p>
<p>Die Zeit im Ausland lohnt sich aber in jedem Fall. „Ich w&#252;rde einen Auslandsaufenthalt jedem empfehlen, weil er &#252;ber das weitere Leben entscheidet“, sagt Lucia Koch.  Die Studenten lernen in einem fremden Land Herausforderungen zu bew&#228;ltigen. Das kommt bei den Firmen gut an. Ein Auslandsaufenthalt ist also nicht nur eine besondere Erfahrung, sondern erh&#246;ht auch die Chancen auf dem Arbeitsmarkt.</p>
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		<title>Mukefuk und Nesth&#228;kchen</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 10:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanja Praschak</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[(Sub)Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Buchkritik]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Sprache spiegelt den Wandel der Gesellschaft: W&#246;rter, die man vor 50 Jahren noch verwendete, sind heute ausgestorben. Ein Buch versucht bedrohte W&#246;rter vor dem Verschwinden zu bewahren. 
Begriffe wie „Backfisch“, „Altenteil“, „Kn&#252;ller“ und „Transuse“  geh&#246;ren laut der Buchautorin D&#246;rthe Binkert zu den akut bedrohten Worten. Bei ihrem Rettungsversuch hat sie sich auf noch existierende, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/rezension1.jpg" rel="lightbox[2300]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2306" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/rezension1-150x150.jpg" alt="D&#246;rthe Binkert - &quot;All die sch&#246;nen W&#246;rter - die wir vor dem Untergang retten sollen&quot;" width="150" height="150" /></a><strong>Die Sprache spiegelt den Wandel der Gesellschaft: W&#246;rter, die man vor 50 Jahren noch verwendete, sind heute ausgestorben. Ein Buch versucht bedrohte W&#246;rter vor dem Verschwinden zu bewahren. </strong><span id="more-2300"></span></p>
<p>Begriffe wie „Backfisch“, „Altenteil“, „Kn&#252;ller“ und „Transuse“  geh&#246;ren laut der Buchautorin D&#246;rthe Binkert zu den akut bedrohten Worten. Bei ihrem Rettungsversuch hat sie sich auf noch existierende, aber vom „Aussterben bedrohte“ W&#246;rter konzentriert und nicht auf bereits verschwundene.</p>
<p>Allerdings wusste ich bei manchen Begriffen bereits jetzt die Bedeutung nicht und h&#246;rte zum ersten Mal von ihnen. Vielleicht wisst ihr ja, was eine „Spiegelfechterei“ oder ein „Zuber“ ist. Falls nicht, werden diese Begriffe im Buch so sch&#246;n erkl&#228;rt, dass auch die „Jugend von heute“ noch etwas darunter verstehen kann. Beispielsweise bezeichnet man mit „Mukefuk“ Ersatzkaffee, der keinerlei Kaffeebohnen und Koffein enth&#228;lt, wie etwa Gerstenkaffee oder Malzkaffee.</p>
<p>Doch zwischen Ausdr&#252;cken wie „muksch“ und „unken“ gab es auch einige W&#246;rter, die ich noch verwende. So findet man im Buch Begriffe wie „Ohrwurm“, „Ladenh&#252;ter“, „Augenweide“ „Nesth&#228;kchen“ oder „Intrige“. Oder bin ich vielleicht „altbacken“? Auch dieses Wort findet man im Buch erkl&#228;rt.</p>
<p>Im Vorwort erl&#228;utert die Autorin die Gr&#252;nde f&#252;r das Aussterben von W&#246;rtern und schildert wie sich die Sprache im Laufe der Jahre ver&#228;ndert. Die Sprache „schafft neue W&#246;rter und Begriffe und folgt damit den Entwicklungen in Gesellschaft und Politik, Wissenschaft und Technik“. Gerade Dialekte haben einen gro&#223;en sprachlichen Reichtum, sie sind gepr&#228;gt vom Alltag der Bauern. „An der Sprachgeschichte“, so Binkert, „l&#228;sst sich auch Kulturgeschichte ablesen.“ Mit den verschwundenen W&#246;rtern gehen Werte und Denkweisen verloren, findet Binkert.</p>
<p>Ihr Werk ist unterhaltend und man bekommt einen kleinen Einblick in den Sprachgebrauch. Das Buch ist &#252;bersichtlich geschrieben. Von A bis Z bekommt man zu jedem Buchstaben eine Auswahl an „bedrohten“ W&#246;rtern. Ein Buch, in das man immer mal wieder hineinschauen und mit dem man seinen Sprachhorizont erweitern kann.</p>
<p>D&#246;rthe Binkert: „All die sch&#246;nen W&#246;rter – die wir vor dem Untergang retten sollten“, Thiele Verlag, M&#252;nchen und Wien 2007. 174 Seiten, 12 €.</p>
<p>Angaben zu D&#246;rthe Binkert:<br />
D&#246;rthe Binkert studierte Germanistik, Politologie und Kunstgeschichte. Lange Zeit arbeitete sie als Cheflektorin f&#252;r ein gro&#223;es Verlagshaus. Seit 1975 lebt sie als freie Autorin in Z&#252;rich.</p>
<p>Weitere Werke: „Die Melancholie ist eine Frau“, „Meine Zeit mit mir“, „Das s&#252;&#223;e Leben“ und „Die Lust des Augenblicks“.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der ultimative Second-Hand-Shop-Guide</title>
		<link>http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide</link>
		<comments>http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:05:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Lisa Frischer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

		<category><![CDATA[Mode]]></category>

		<category><![CDATA[Shopping]]></category>

		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[von Katharina Tron und Lisa Frischer
M&#246;glichst individuell m&#246;chte jeder Student gekleidet sein. Aber in Wirklichkeit l&#228;uft jeder Zweite in dem selben H&#38;M-Shirt durch die Stadt. Die Alternative: l&#228;ngst vergessene Mode-Sch&#228;tze – Die Second Hand Shops!



Oft haben sie das Image vom kleinen schmuddeligen Laden in den hintersten Gassen. Diese Vorurteile treffen aber schon l&#228;ngst nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/lejlas-4.jpg" rel="lightbox[2299]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2357" title="Lejlas" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/lejlas-4-150x150.jpg" alt="Lejlas" width="150" height="150" /></a>von Katharina Tron und Lisa Frischer</em></p>
<p><strong>M&#246;glichst individuell m&#246;chte jeder Student gekleidet sein. Aber in Wirklichkeit l&#228;uft jeder Zweite in dem selben H&amp;M-Shirt durch die Stadt. Die Alternative: l&#228;ngst vergessene Mode-Sch&#228;tze – Die Second Hand Shops!</strong></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
<p><strong></strong><span id="more-2299"></span></p>
<p>Oft haben sie das Image vom kleinen schmuddeligen Laden in den hintersten Gassen. Diese Vorurteile treffen aber schon l&#228;ngst nicht mehr zu. In Second Hand L&#228;den k&#246;nnt ihr tolle Teile f&#252;r wenig Geld bekommen und in gem&#252;tlicher Atmosph&#228;re verweilen.</p>
<p>Wir haben f&#252;r euch einen Second Hand Shop Guide erstellt, damit ihr genau wisst, wo es was zu holen gibt. Edle Einzelteile und trendige Vintage Mode sind garantiert.</p>
<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/3.jpg" rel="lightbox[2299]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2305" title="Lejlas" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/3-150x150.jpg" alt="Lejlas" width="150" height="150" /></a></strong></p>
<p><strong>Der Gem&#252;tliche</strong><br />
<strong>Lejlas Horizont - Second Hand Damenmode </strong></p>
<p>Steht ihr auf Einzelst&#252;cke, teure Marken zum kleinen Preis und eine idyllische Umgebung zum Shoppen? Dann seid ihr im „Lejlas“ genau richtig.Lejla und ihr Mann haben vor einigen Jahren den Second-Hand-Shop im Martinsviertel in Darmstadt &#252;bernommen und neu eingerichtet.</p>
<p>Ob Luis Vuitton Tasche, Abendkleid oder Sommerhut: &#220;bersichtlich und nach Farbt&#246;nen sortiert kann man st&#246;bern und anprobieren. Eine alte Chaiselongue l&#228;dt zum Verweilen ein und die etwas altmodische Einrichtung wirkt gem&#252;tlich und einladend. Echtleder Taschen gibt es schon ab <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">60</span> Euro, Shirts ab acht Euro.</p>
<p>&#220;brigens auch ein super Tipp, um ein teures Kleidungsst&#252;ck abzugeben, das nicht mehr passt. Es sollte in einem einwandfreien Zustand sein: Sauber, frisch gewaschen und nicht besch&#228;digt. Ist die Klamotte nach vier Wochen verkauft, bekommt man <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">50</span> Prozent des Netto-Verkaufspreises. Gelegenheit das „Lejlas“ in der Liebfrauenstra&#223;e <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">59</span> zu besuchen, habt ihr an Werktagen vom 10:00 – 13:00 Uhr und von 15:00 – 19:00 Uhr. Samstags &#246;ffnet das „Lejlas“ von 10:00 bis 15:00.</p>
<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/oxfarm-1.jpg" rel="lightbox[2299]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2339" title="Oxfam-Shop" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/oxfarm-1-150x150.jpg" alt="Oxfam-Shop" width="150" height="150" /></a>Der Wohlt&#228;tige<br />
Oxfarm-Shop </strong></p>
<p>Ob Kleidung, Schuhe, B&#252;cher, Spielsachen und Nippes – hier findet ihr alles.</p>
<p>Der Oxfam Shop in der Rheinstra&#223;e <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">12</span>c, direkt am Luisenplatz, geh&#246;rt zur Oxfam Second Hand Shop Kette und ist ein au&#223;ergew&#246;hnlicher Laden. Das Besondere ist, dass nicht der Vorbesitzer an den verkauften Sachen profitiert. Hier werden die Waren dem Shop gespendet und dort von ehrenamtlichen Mitarbeitern weiterverkauft. Wer jetzt aber glaubt, dass der Laden das Geld beh&#228;lt, hat sich geirrt. Mit den Ertr&#228;gen aus den L&#228;den werden Nothilfe- und Entwicklungsprojekte unterst&#252;tzt.  „Wir machen &#220;berfl&#252;ssiges fl&#252;ssig“,  lautet das Motto der Kette.</p>
<p>F&#252;r Studenten ist das Sortiment besonders  wegen der gro&#223;en Auswahl an B&#252;chern und Nippes interessant. Oft sind hier fast neue B&#252;cher f&#252;r nur einen Bruchteil des Neupreises zu haben. Auch die Auswahl an Geschirr und Dekorations-Artikeln ist gro&#223;. Wer au&#223;ergew&#246;hnliche oder klassische Wohnaccessoires mag , wird mit Sicherheit das ein oder andere Highlight f&#252;r die eigenen vier W&#228;nde finden.</p>
<p>Positiv ist auch, dass man f&#252;r die Waren nicht ganz so tief in die Tasche greifen muss. Preislich ist der Laden eher im unteren bis mittleren Segment einzuordnen.<br />
Wem das gro&#223;e Angebot noch nicht genug ist, kann sich immer noch mit Kaffee, Tee, Honig und S&#252;&#223;igkeiten aus dem „Fairtrade“ Shop eindecken. Diese Produkte werden in fast allen Oxfam Shops als konkreter Beitrag f&#252;r einen gerechten Welthandel angeboten.</p>
<p>Die Oxfam Second Hand Shop GmbH wurde <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">1995</span> mit dem Ziel gegr&#252;ndet ein bundesweites Netzwerk von Oxfam Shops aufzubauen. Bisher arbeiten <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">1800</span> ehrenamtliche Kr&#228;fte in <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">30</span> Shops in <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">21</span> St&#228;dten bundesweit. F&#252;nf davon sind reine Buchshops. Einen Buchshop gibt es auch in Darmstadt in der Schulstra&#223;e <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">16</span>.</p>
<p>N&#228;chstes Jahr sollen weitere L&#228;den er&#246;ffnet werden. Habt ihr auch Dinge zuhause, die ihr nicht mehr braucht, die f&#252;r andere aber noch n&#252;tzlich sein k&#246;nnten? Dann bringt se doch auch in einen der Shops. Informationen findet ihr unter www.Oxfam.de/shops .</p>
<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-3.jpg" rel="lightbox[2299]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2345" title="Femme Fatale" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-3-150x150.jpg" alt="Femme Fatale" width="150" height="150" /></a>Der Stilvolle<br />
Femme Fatale exclusivé – Second Hand Mode</strong></p>
<p>Joop, Esprit, Bogner, Nolita und Marco Polo. Egal, welche Marken ihr sucht, in dem stilvollen Ambiente des „Femme Fatale“ findet man fast alles. Gepflegte, fast neuwertige Ware h&#228;ngt auf &#252;ber <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">60</span> Quadratmeter Fl&#228;che nach Farben sortiert.</p>
<p>Bettina Grunert, die Eigent&#252;merin, f&#252;hrt den Second Hand Shop in Dieburg seit sieben Jahren. Damals hat sie eine alte Metzgerei zu einem gem&#252;tlichen Laden umgebaut.</p>
<p>Designertops findet man schon ab <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">14</span> Euro, dabei achtet Bettina Grunert stets auf die aktuellen Trends und die hohe Qualit&#228;t ihrer Kleidungsst&#252;cke. Und mal ehrlich, wer merkt schon, dass ihr eine Luis Vuitton Tasche nicht f&#252;r den Originalpreis gekauft habt?</p>
<p>Das „Femme Fatale“ ist &#252;brigens auch die Adresse um ein gut erhaltenes Exemplar zu verkaufen. Die Eigent&#252;merin nimmt die Kleidung f&#252;r sechs bis acht Wochen in ihr Sortiment auf. Sollte die geliebte Klamotte verkauft werden, erhaltet ihr <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">50</span> Prozent des Verkaufspreises. Sollte die eine oder andere von euch auf den Geschmack gekommen sein, k&#246;nnt ihr in Dieburg, Minnefeld <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">9</span>, Dienstag bis Freitags von 10:00 bis 12:00 Uhr und von 15:00 bis 18:30 Uhr im „Femme Fatale“ vorbeischauen.</p>
<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/strohhut_1.jpg" rel="lightbox[2299]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2355" title="Strohhut-Second Hand Boutique" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/strohhut_1-150x150.jpg" alt="Strohhut-Second Hand Boutique" width="150" height="150" /></a>Der Urige<br />
Strohhut-Second Hand Boutique</strong></p>
<p>Ein Second Hand Shop wie er im Buche steht: Klein, gem&#252;tlich und ein bisschen kitschig ist der Second Hand Shop „Strohhut“ in der Gagernstra&#223;e <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">4</span> in Darmstadt.</p>
<p>Regale mit Taschen und Schuhen zieren die W&#228;nde und in gro&#223;en Vitrinen wird Silber- und Modeschmuck pr&#228;sentiert.  &#220;berwiegend f&#252;hrt der Laden Damen-,  und Herrenmode im unteren Preissegment. Shirts sind schon ab vier Euro zu haben, Hosen und R&#246;cke ab acht Euro. F&#252;r Kleider oder Kost&#252;me muss man um die <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">20</span> Euro auf den Tisch legen. „Trendy“ sind die meisten St&#252;cke auf den ersten Blick zwar nicht, aber wer sich einmal genauer umschaut, kann so manchen Vintage-Schatz entdecken.</p>
<p>Voraussetzung f&#252;r abgegeben Ware ist, dass die Kleidung und Schuhe sauber und gut erhalten sind. Der Laden lebt haupts&#228;chlich von Stammkunden, aber auch Laufkundschaft findet nicht selten den Weg in den etwas abgelegenen Ort.  Willkommen ist jeder, der Spa&#223; am St&#246;bern hat.</p>
<p>Der Shop ist aber nicht nur profitorientiert, sondern soll vor allem die M&#246;glichkeit bieten, Teile mit Charakter und Geschichte zu finden.<br />
Mit dem richtigen Riecher und ein bisschen Zeit kann sich also ein Besuch im „Strohut“ lohnen.</p>

<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/attachment/3' title='Lejlas'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/3-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/oxfarm-1' title='Oxfam-Shop'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/oxfarm-1-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-3' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-3-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/strohhut_1' title='Strohhut-Second Hand Boutique'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/strohhut_1-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/lejlas-4' title='Lejlas'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/lejlas-4-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-1' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-1-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-2' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-2-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-4' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-4-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-5' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-5-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-6' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-6-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-7' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-7-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/dieburg-shop-8' title='Femme Fatale'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/dieburg-shop-8-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/lejlas-5' title='Lejlas'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/lejlas-5-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/oxfarm-bearbeitet' title='Oxfam'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/oxfarm-bearbeitet-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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<a href='http://www.campusmagazin.de/der-ultimative-second-hand-shop-guide/strohhut_3' title='Strohhut'><img src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/strohhut_3-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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		<title>Freunde der Nacht</title>
		<link>http://www.campusmagazin.de/freunde-der-nacht</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Stockheim</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Startseite]]></category>

		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>

		<category><![CDATA[h_da]]></category>

		<category><![CDATA[Nachts]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Projekt ist etwas ganz Besonderes. Bei „Nachts in Darmstadt“ werden angehende Journalisten zu Buchautoren und Verlegern. Sie tauchen daf&#252;r in das Darmst&#228;dter Nachtleben ein, sprechen mit Wissenschaftlern &#252;ber Schlaf- und Traumforschung und versuchen bewaffnet mit Gie&#223;kanne, Harke und Samen Darmstadt gr&#252;ner zu machen.
„Was birgt die Nacht f&#252;r Geschichten? Wir wollen es herausfinden – und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/schlafmob-9813.jpg" rel="lightbox[2409]"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2472" title="schlafmob-9813" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/schlafmob-9813-150x150.jpg" alt="schlafmob-9813" width="150" height="150" /></a>Das Projekt ist etwas ganz Besonderes. Bei „Nachts in Darmstadt“ werden angehende Journalisten zu Buchautoren und Verlegern. Sie tauchen daf&#252;r in das Darmst&#228;dter Nachtleben ein, sprechen mit Wissenschaftlern &#252;ber Schlaf- und Traumforschung und versuchen bewaffnet mit Gie&#223;kanne, Harke und Samen Darmstadt gr&#252;ner zu machen.</strong><span id="more-2409"></span><em></em></p>
<p><em>„Was birgt die Nacht f&#252;r Geschichten? Wir wollen es herausfinden – und nehmen Darmstadt mit auf eine Reise durch die geheimnisumwitterte Nacht.“</em> So werben die Studenten f&#252;r ihr Produkt. Ein knapp <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount"><span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">220</span></span> Seiten starkes Buch das Ende Juli erscheinen wird. Begleitend dazu liefert die Internetseite Hintergr&#252;nde, zus&#228;tzliche Informationen, Bilder, Audiostreams und auch Videos zu den im Buch behandelten Themen. Crossmedia wie aus dem Lehrbuch!</p>
<p>Den Leser erwartet „ein bunter Blumenstrau&#223; an Themen, die mit der Nacht verkn&#252;pft sind“, versichert uns der studentische Projektleiter Tobias Reitz. Das reicht vom gro&#223;en Themendossier &#252;ber das sogenannte Guerillia Gardening (inklusive Video im Web), einem wissenschaftlichen Special zum Thema Schlaf- und Traumforschung bis hin zu literarischen Beitr&#228;gen zum Thema Nacht. Aber auch besondere Marketing-Aktionen wie eine Pyjama-Party mit Gute-Nacht-Geschichten Lesung auf dem Luisenplatz geh&#246;ren dazu.</p>
<p><strong>Wie es zum Projekt kam!</strong></p>
<p>Im Studiengang Online Journalismus der Hochschule Darmstadt ist es &#252;blich jedes Semester an einem praxisnahen und berufsbezogenen Projekt zu arbeiten. &#220;blicherweise gibt es bei diesen Projekten eine Zusammenarbeit mit Partnern aus der Medienbranche. Bei diesem Projekt ist es jedoch anders. Statt dem Hessischen Rundfunk oder der Frankfurter Rundschau werden die Studierenden selbst zum Partner. Einige Beteiligte haben bereits vorher an einem Projekt au&#223;erhalb der Hochschule gearbeitet und dort die Idee entwickelt ein Buch &#252;ber die Nacht, speziell in Darmstadt, zu schreiben.</p>
<p>Sie h&#228;tten das Projekt also ohnehin in anderer Form umgesetzt, aber die M&#246;glichkeit mit der Hochschule zu kooperieren kam ihnen entgegen. Die beiden Projektleiter, Prof. Dr. Friederike Herrmann und Prof. Dr. Peter Seeger, waren schnell &#252;berzeugt. Der Kooperation mit der Hochschule stand also nichts mehr im Wege. Die Studierenden konnten so ihre ganze Energie auf ein einziges Projekt konzentrieren und ihrer journalistischen Kreativit&#228;t freien Lauf lassen, erkl&#228;rt Tobias Reitz.</p>
<p><strong>Vom Gelernten u</strong><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/schlafmob-9853.jpg" rel="lightbox[2409]"><img class="size-thumbnail wp-image-2494 alignleft" title="schlafmob-9853" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/schlafmob-9853-150x150.jpg" alt="schlafmob-9853" width="150" height="150" /></a><strong>nd vom Essen gehen.</strong></p>
<p><em>„Durch das Projekt haben wir alle sehr viel gelernt“</em> ist das vorl&#228;ufige Fazit von Tobias und seinen Kommilitonen. Von der Konzeptionierung des Buches, &#252;ber den Finanzierungsplan, bis hin zum Marketing. Dazu kam die enge Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Gestaltung sowie &#252;ber vierzig externen Autoren und Illustratoren. Die Studenten konnten so die vielen verschiedenen Aspekte der Medienproduktion kennenlernen. Dass  so manches Seminar bei dem ein oder anderen Studenten unter dem enormen Arbeitsaufwand leiden mussten, schlie&#223;t Tobias nicht aus.</p>
<p>Finanziert wird das Projekt aus verschiedenen Quellen. Zum Teil &#252;ber die F&#246;rderung der Hochschule, Sponsorengelder und Anzeigen und zum anderen &#252;ber den Verkauf des Buches. Der Preis wird sich auf etwa Zehn Euro belaufen. Daf&#252;r bekommt der K&#228;ufer aber auch ein gebundenes Buch in Hochglanzoptik, in dem junge Journalisten ihrer kreativen Sch&#246;pfungskraft freien Lauf lassen. Verdienen werden sie daran aber nicht, <em>„Ziel ist dass wir am Ende alle sch&#246;n Essen gehen k&#246;nnen“</em> sagt Tobias und l&#228;chelt.</p>
<div class="kasten"><strong>Wer neugierig geworden ist sollte nat&#252;rlich auf der Website <a href="http://www.nachtsindarmstadt.de" target="_blank">http://www.nachtsindarmstadt.de</a> vorbei schauen, auf der bereits viel zu sehen und zu lesen ist.<br />
-<br />
Au&#223;erdem plant das Team am <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount"><span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">24.07</span></span>. die „Bett-Taste“ Release-Party im Schlosskeller, Darmstadt. Wo kommen kann wer mag!</strong></div>
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		<title>Meereslust und Kinderfrust</title>
		<link>http://www.campusmagazin.de/meereslust-und-kinderfrust</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 15:01:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia Rösch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

		<category><![CDATA[SSC]]></category>

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		<description><![CDATA[von Riccarda Theis und Julia R&#246;sch
Im Student Service Center treffen zurzeit Atomkraftwerke auf Badenixen: F&#252;nf Absolventen des Fachbereichs Gestaltung, Schwerpunkt Fotografie, stellen ihre Abschlussarbeiten aus.
Das gro&#223;formatige Foto gegen&#252;ber der Sitzecke im Student Service Center wirkt auf den ersten Blick idyllisch, beinahe romantisch: Nebelschwaden, schneebedeckte Felder, Waldrand – und ein Atomkraftwerk. „Kritische Gefilde“ hei&#223;t die Fotoserie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>von Riccarda Theis und Julia R&#246;sch</strong></p>
<p><a href="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/ausstellung_urlaub.jpg" rel="lightbox[2282]"><strong><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2289" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/ausstellung_urlaub-150x150.jpg" alt="Ein &quot;Meereslust&quot;-Bild von Andreas Seibert" width="150" height="150" /></strong></a><strong>Im Student Service Center treffen zurzeit Atomkraftwerke auf Badenixen: F&#252;nf Absolventen des Fachbereichs Gestaltung, Schwerpunkt Fotografie, stellen ihre Abschlussarbeiten aus.</strong><span id="more-2282"></span></p>
<p>Das gro&#223;formatige Foto gegen&#252;ber der Sitzecke im Student Service Center wirkt auf den ersten Blick idyllisch, beinahe romantisch: Nebelschwaden, schneebedeckte Felder, Waldrand – und ein Atomkraftwerk. „Kritische Gefilde“ hei&#223;t die Fotoserie von Anja Behrens. Sie und vier weitere Kommilitonen aus dem Fachbereich Gestaltung stellen ihre Diplomarbeiten momentan im SSC der Hochschule aus. Die Themen reichen vom idealen Urlaub bis zur inneren Angst und sind vor allem eines: fesselnd.</p>
<p>„Bei den Abschlussarbeiten gab es keine Vorgaben, deswegen sind alle Fotografien so unterschiedlich“, sagt Prof. Dr. Christoph Scholz, Prodekan des Fachbereichs Gestaltung und Betreuer der Absolventen. Neben den eigentlichen Arbeiten mussten sie noch eine schriftliche Dokumentation anfertigen und eine m&#252;ndliche Pr&#252;fung ablegen. Ein Semester hatten die insgesamt acht Studierenden mit dem Schwerpunkt Fotografie daf&#252;r Zeit. F&#252;nf von ihnen haben sich entschieden, ihre Arbeiten in Darmstadt auszustellen.</p>
<p>Woher nehmen die jungen K&#252;nstler ihre Inspiration? Ihm habe es geholfen, sich fr&#252;here Projekte von Studierenden anzuschauen, sagt Andreas Seibert. Er hat ein Jahr lang Touristenhochburgen in Italien, Bulgarien, Deutschland und Holland besucht. Das Ziel: die Inszenierung der Erholung und die Verwandlung des Menschen in einen Touristen zu zeigen. Seine Fotostrecke hei&#223;t „Meereslust“: „Das Thema Meer hatte ich schon einmal bei einem Bildband &#252;ber Containerschifffahrt aufgegriffen. Dann habe ich nach einem weiteren Aspekt des Themas Meer gesucht“, erz&#228;hlt er.</p>
<p>Anja Behrens war es wichtig, dass der Betrachter eine Idylle wahrnimmt, die durch das Kernkraftwerk einen unangenehmen Beigeschmack bekommt. „Die Menschen sollen verunsichert werden und sich kritisch mit dem Thema Kernenergie auseinandersetzen.“ F&#252;nf Monate hat sie an ihrer Diplomarbeit gearbeitet, war bei allen 17 aktiven Atomkraftwerken in Deutschland. „Es war nicht schwer, Motive zu finden“, sagt sie und f&#252;gt hinzu: „Leider.“</p>
<p>Die Fotos der anderen drei Aussteller sind nicht weniger aufr&#252;ttelnd: Florian D&#246;ring hat das Thema „Kindheit – das vergessene Selbst“ gew&#228;hlt und sich mit den Problemen und &#196;ngsten von Kindern besch&#228;ftigt. Felix Scheu warf einen Blick hinter die Kulissen der Fotografie und zeigt, mit welchen Mitteln sie das Model in Szene setzt. Die Wahrnehmung des Betrachters wird manipuliert – ganz im Sinne des Titels „Fake“. Und in „The Cut“ inszeniert Absolvent Thomas Appel die inneren &#196;ngste des Menschen.</p>
<p>Aber die Bilder sollen nicht nur die Studierenden der Hochschule Darmstadt erreichen. „Ich versuche, meine Arbeiten in weiteren Ausstellungen unterzubringen – teilweise ist mir das schon gelungen. Den dazugeh&#246;rigen Bildband w&#252;rde ich auch gerne in einem Verlag ver&#246;ffentlichen“, sagt Anja. Die Weichen f&#252;r eine Karriere werden also flei&#223;ig gestellt.<br />
<strong><br />
Die Ausstellung ist noch bis zum <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">15</span>. Juli im Student Service Center, Haardtring <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">100</span>, von 8 bis 18 Uhr zu sehen. </strong></p>
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		<title>Warum Brasilianer anders Fu&#223;ball spielen</title>
		<link>http://www.campusmagazin.de/warum-brasilianer-anders-fussball-spielen</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:59:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sebastian Eder</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>

		<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>

		<category><![CDATA[Studiengänge]]></category>

		<category><![CDATA[Uni]]></category>

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		<description><![CDATA[ Warum sprechen Brasilianer nicht nur eine andere Sprache, sondern spielen auch anders Fu&#223;ball? Dieser ungew&#246;hnlichen Frage ging das Sprachzentrum Darmstadt am 18. Juni bei dem „Tag der Sprachen“ in einem Workshop nach. Er war Teil einer Veranstaltung, mit der das Sprachzentrum seinen 15. Geburtstag feierte. 

F&#252;r den „Tag der Sprachen“ hatte die Leiterin des  Sprachzentrums, Dr. Ruth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2411" href="http://www.campusmagazin.de/warum-brasilianer-anders-fussball-spielen/em_flaggen"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2411" src="http://www.campusmagazin.de/wp-content/uploads/2009/06/em_flaggen-150x150.jpg" alt="em_flaggen" width="150" height="150" /></a> <strong>Warum sprechen Brasilianer nicht nur eine andere Sprache, sondern spielen auch anders Fu&#223;ball? Dieser ungew&#246;hnlichen Frage ging das Sprachzentrum Darmstadt am <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">18</span>. Juni bei dem „Tag der Sprachen“ in einem Workshop nach. Er war Teil einer Veranstaltung, mit der das Sprachzentrum seinen 15. Geburtstag feierte. <span id="more-2350"></span></strong></p>
<p><!--more--></p>
<p>F&#252;r den „Tag der Sprachen“ hatte die Leiterin des  Sprachzentrums, Dr. Ruth Tobias, eine klare Botschaft: „Sprachen lernen macht Spa&#223;! Das Problem ist nicht, dass wir in unseren Kursen keinen Spa&#223; haben, sondern dass man eben erst sieht wie viel Spa&#223; wir haben, wenn man kommt.“ Wer zum Tag der Sprachen gekommen war, konnte sich davon bei verschiedenen Workshops &#252;berzeugen.</p>
<p>Vor <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">15</span> Jahren, als die Geschichte des Sprachzentrums begann, „war es ein Erfolg, dass wir &#252;berhaupt jemanden f&#252;r diesen Bereich einstellen konnten“, sagte Dr. Martin F&#252;hr, Prodekan seines Fachbereichs, bei der Einf&#252;hrungsrede. Seitdem habe sich viel getan. Neun Personen stark ist das Team um Leiterin Dr. Ruth Tobias heute. In sieben Sprachen werden insgesamt knapp <span class="currency_converter_link" title="Convert this amount">100</span> Kurse angeboten, der Gro&#223;teil davon als freiwillige Veranstaltungen neben dem Studium. Genau darin liegt aber auch ein Problem. „Die Nachfrage geht im Moment zur&#252;ck“, berichtete Dr. Ruth Tobias. „Das beunruhigt uns.“</p>
<p>Ein gro&#223;es Problem, vor dem das Sprachzentrum im Moment steht, ist der aktuell diskutierte Bologna-Prozess. Der Sprachunterricht wird durch den Bologna-Prozess stark reduziert. Und das obwohl die Europ&#228;ische Union das Ziel formuliert hat, jeder Europ&#228;er m&#252;sse neben seiner Muttersprache zwei weitere Sprachen sprechen.</p>
<p>„Unser Ziel ist es deswegen, die Sprachen in die Fachbereiche einzugliedern“, sagte Dr. Ruth Tobias. Das w&#252;rde auch vielen Studenten entgegenkommen, da viele sprachinteressierte Studenten die Angebote bisher wegen &#220;berschneidungen mit ihrem Stundenplan gar nicht wahrnehmen konnten.</p>
<p>„Der Unmut &#252;ber Bologna ist eine Chance“, sagte Dr. Jochen Pleines. Er leitet das Landesspracheninstitut der Ruhr Universit&#228;t Bochum und war einer von vier Teilnehmern der Podiumsdiskussion zum Thema Sprache. Die leitende Frage sei hier: „Wie viel Sprache brauchen wir?“ Alle waren sich einig, dass Vielsprachigkeit in der heutigen Wirtschaft unverzichtbar ist. „Englisch wird heute auf allen Ebenen gebraucht, selbst wenn man im Labor arbeitet“, sagte Karin Saar von der Firma Merk.</p>
<p>An der Diskussion nahm auch Meike Mittmeyer teil. Sie studiert Online-Journalismus in Dieburg und verbrachte ihr Auslandssemester in den USA in Chicago. „Viele Studenten h&#228;lt der finanzielle Gesichtspunkt davon ab diese tolle und wichtige Erfahrung zu machen. Aber man braucht keinen Eins Komma Null schnitt um ein Stipendium zu bekommen.“  (N&#228;here Informationen zu Stipendien im International Office)</p>
<p>Zum Abschluss des Tages hatten alle Besucher die Chance, in die Arbeit des Sprachzentrums reinzuschnuppern. Zu jeder Sprache, die gelehrt wird, gab es einen Workshop. Hier erfuhren die G&#228;ste dann auch, warum man in den Kursen nicht nur &#252;ber die Sprache, sondern auch den Fu&#223;ball in Brasilien spricht: Die Kurse sollen gleichzeitig auf die fremde Kultur vorbereiten. Dazu geh&#246;rt auch zu wissen, dass in Brasilien „Nicht-Erscheinen nur eine extreme Form des Zu-Sp&#228;t-Kommens“ ist.</p>
<p>Link zum Sprachzentrum: <span style="font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;; mso-ansi-language: DE; mso-bidi-font-size: 10.0pt; mso-fareast-font-family: 'Times New Roman'; mso-fareast-language: DE; mso-bidi-language: AR-SA;"><a href="https://freemailng1305.web.de/jump.htm?goto=http%3A%2F%2Fwww.sprachen-h.da.de" target="_blank"><span style="color: #0033cc;">www.sprachen-h.da.de</span></a></span></p>
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